„Have you heared from San Quentin?“

sqEines der bekanntesten und brutalsten Gefängnisse Amerikas

San Quentin, Kalifornien    – das über 1,7 km² große Gelände, das bis 1933 männliche sowie weibliche Insassen beherbergte. Es gilt als eines der brutalsten Gefängnisse der Vereinigten Staaten, nicht zuletzt, weil es durch chronischer Überfüllung zu viele Straftäter zählt. Erbaut wurde SQ für 3317 Personen. Weltweites Aufsehen erregt das Gefängnis durch die grausamen Hinrichtungen. 

Bis 1937 wurde die Todesstrafe durch „Erhängen“ und bis 1995 durch eine Gaskammer vollzogen.Gaschamber Die Kammer in San Quentin ist die einzige Gaskammer in Kalifornien  Bis heute nun gilt die Giftinjektion, in der ehemaligen Gaskammer, die umgebaut wurde, als Hinrichtungsmethode.

fame from San Quentin state prision

„deadmantalking.com“ eine Kolumne von dem, in der Todeszelle sitzendem Insassen, Dean Carter, ist sehr bekannt. Carter berichtet in regelmäßigen Abständen über seinen Alltag im Todestrakt. Er äußert sich klar und deutlich, dass er kein Mitleid möchte und auch nicht aus Reue, sein Schicksal teilen möchte. Dean Carter beschreibt die Kommunikation unter den Gefangenen, mit den Gefängniswärtern und erzählt seine Gedanken.

Das Album „At San Quentin“ von der Countrylegende Johnny Cash, erreicht Platz 1 der US-amerikanischen Country- und Pop-Charts. Im Februar 1969 gab Cash ein Konzert, das live aus dem Gefängnis übertragen wurde. Seine Frau June Carter und auch die Carter Family sang für die Inhaftierten.  Johnny Cash behauptete in einem Interview mit Ralph J. Gleason, Mitbegründer des Rolling-Stones Magazines, Strafgefangene seien das beste Publikum der Welt. Die Häftlinge mochten Cash, weil er echt sei. Es war sein viertes Konzert in San Quentin. Textzeilen wie „San Quentin you’ve been living hell to me.“ und „San Quentin, i hate every inch of you.“, begeisterten die Häftlinge und wurden mit großem Jubel zelebriert. Cash machte sich auch über die Umstände, unter denen die Insassen leben mussten lustig, wie man auch bei dem Liveauftritt sieht.Cash at SQ

Das 2003 erschienene Musikvideo der Band Metallica zu ihrem Song „St. Anger„, zeigt ebenfalls Gefangene und Aufseher. Das gleichnamige Album der Band wurde aus einem Gefühl der Zerrissenheit der Band aufgenommen. James Hetfield geriet mit dem ehemaligen Bassisten Jason Newsted aneinander. Zur Rettung der Band wurde sogar ein Psychotherapeut zugezogen und Hetfield begab sich in Therapie, um seinen Alkoholmissbrauch in den Griff zu bekommen.

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