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Über everydaythoughtsremain

Studentin; Medien- & Kommunikationsberatung

drei Schweine.eine Tageszeitung.und viele Löwen

2012.England.the guardian.

Mit der Kampagne, die sich für freien, unabhängigen Journalismus einsetzt, gelang der britischen Werbeagentur BBH global, eine 360° Anschauung. Als Vorlage dient das weltbekannte Märchen von Joseph Jacobs, „Die drei kleinen Schweinchen“.

Was wäre, wäre das Märchen real? „The guardian“ versucht eine fiktive Berichterstattung an das Publikum zubringen. Es entstehen mediale Vernetzungen, und alle Meinungen werden miteinander geteilt. Anschuldigungen, Attentate und Zusprechungen in die verschiedensten Richtungen, werden ausgesprochen.

Die Aufgabe

Wieder aus der Lehrveranstaltung „Multimediale Anwendungen“, werde ich nun die Kampagne nach owned, paid & earned media und nach den 7+ Kreativitätskriterien nach Michael Conrad analysieren.

  1. appalling (verstören)
  2. deconstructive (schadend)
  3. non-competitive (nicht wettbewerbsgerichtet)
  4. chliché (bedient ein Klischee)
  5. innovative strategy
  6. fresh ideas
  7. excellence in craft
  8. new standards in category
  9. new standards in communication
  10. most inspiring in the world

In diesen 10 Kriterien wird eine Werbung in ihrer Kreativität bewertet. 1-3 muss jede Werbung erreichen, das ist keine Frage. Ab der Stufe 7, kann sich die Kampagne schon wirklich sehen lassen und die Möglichkeit haben, für einen Preis nominiert zu werden, gar zu gewinnen. Nun, die Königsklasse beginnt bei Nummer 8. Etwas komplett Neues und Inspirierendes kommt äußerst selten vor und wird natürlich belohnt.

Der Löwe spricht Bände

In die Stufen acht.neun.zehn kann die Kampagne in jedem Fall eingerechnet werden. Das zeigen auch die zahlreichen Auszeichnungen bei der „cannes lions“ Verleihung 2012. Die Darstellung der Print- und Onlinemedien, wie die gesamte Welt mitfiebert und sich eine Meinung bildet, wird extrem gut dargestellt. Ein Szenario, wie es im realen Leben aussehen könnte, wird bestens vermittelt.

paidearnedowned

PAID.MEDIA

Ist wohl die am häufigsten eingesetzte Form der Werbung –> bezahlte Werbung. Hier zu zählen, Anzeigen, Suchergebnisplatzierung und Sponsoring.

the guardian: „3 little pigs – the guardian“ bedient sich, meiner Meinung nach, keiner paid media Ansätzen. Die Werbung wurde ausgestrahlt und gewann durch earned- und owned-Orientierung an Aufmerksamkeit.

EARNED.MEDIA

In diesem Fall: verdiente Werbung. Word of mouth Werbung, jegliche Posts in sozialen Netzwerken und Viralität im Allgemeinen. Also Empfehlungen der Nutzer, über die Marke.

the guardian: Wie auch in der Kampagne selbst dargestellt, wurde viel darüber gesprochen. Über die Inhalten, als auch über die Werbung an sich. Once again wurde die Debatte über „open journalism“ heiß diskutiert und die Kampagne verzeichnete viele Fans.

OWNED.MEDIA

Bezeichnet die Medienpräsenz des Unternehmens selber. Die Homepage, der Auftritt auf facebook und twitter oder ein Blog.

the guardian:die britische Tageszeitung hat eine gute Webpräsenz und ist auf den sozialen Plattformen unserer Welt vertreten.

 http://www.guardian.co.uk/media/video/2012/feb/29/open-journalism-three-little-pigs-advert?INTCMP=SRCH

owned-earned-paid-media

Quellen:

Cannes_Lions_2012_Film_Craft_Lions_Winners

http://www.canneslions.com/

http://www.designjournal.org/the-guardian-three-little-pigs

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„Have you heared from San Quentin?“

sqEines der bekanntesten und brutalsten Gefängnisse Amerikas

San Quentin, Kalifornien    – das über 1,7 km² große Gelände, das bis 1933 männliche sowie weibliche Insassen beherbergte. Es gilt als eines der brutalsten Gefängnisse der Vereinigten Staaten, nicht zuletzt, weil es durch chronischer Überfüllung zu viele Straftäter zählt. Erbaut wurde SQ für 3317 Personen. Weltweites Aufsehen erregt das Gefängnis durch die grausamen Hinrichtungen. 

Bis 1937 wurde die Todesstrafe durch „Erhängen“ und bis 1995 durch eine Gaskammer vollzogen.Gaschamber Die Kammer in San Quentin ist die einzige Gaskammer in Kalifornien  Bis heute nun gilt die Giftinjektion, in der ehemaligen Gaskammer, die umgebaut wurde, als Hinrichtungsmethode.

fame from San Quentin state prision

„deadmantalking.com“ eine Kolumne von dem, in der Todeszelle sitzendem Insassen, Dean Carter, ist sehr bekannt. Carter berichtet in regelmäßigen Abständen über seinen Alltag im Todestrakt. Er äußert sich klar und deutlich, dass er kein Mitleid möchte und auch nicht aus Reue, sein Schicksal teilen möchte. Dean Carter beschreibt die Kommunikation unter den Gefangenen, mit den Gefängniswärtern und erzählt seine Gedanken.

Das Album „At San Quentin“ von der Countrylegende Johnny Cash, erreicht Platz 1 der US-amerikanischen Country- und Pop-Charts. Im Februar 1969 gab Cash ein Konzert, das live aus dem Gefängnis übertragen wurde. Seine Frau June Carter und auch die Carter Family sang für die Inhaftierten.  Johnny Cash behauptete in einem Interview mit Ralph J. Gleason, Mitbegründer des Rolling-Stones Magazines, Strafgefangene seien das beste Publikum der Welt. Die Häftlinge mochten Cash, weil er echt sei. Es war sein viertes Konzert in San Quentin. Textzeilen wie „San Quentin you’ve been living hell to me.“ und „San Quentin, i hate every inch of you.“, begeisterten die Häftlinge und wurden mit großem Jubel zelebriert. Cash machte sich auch über die Umstände, unter denen die Insassen leben mussten lustig, wie man auch bei dem Liveauftritt sieht.Cash at SQ

Das 2003 erschienene Musikvideo der Band Metallica zu ihrem Song „St. Anger„, zeigt ebenfalls Gefangene und Aufseher. Das gleichnamige Album der Band wurde aus einem Gefühl der Zerrissenheit der Band aufgenommen. James Hetfield geriet mit dem ehemaligen Bassisten Jason Newsted aneinander. Zur Rettung der Band wurde sogar ein Psychotherapeut zugezogen und Hetfield begab sich in Therapie, um seinen Alkoholmissbrauch in den Griff zu bekommen.

MMA Aufgabe „SkiChallenge11-13“

„EXTENDED!!“

Die Bewältigung der ersten Aufgabe, in der Vorlesung „multimediale Anwendungen“, war wohl doch nicht so einfach. Nach einigen Kritikpunkten und Feedback von Herrn Wochenalt, wird die Ausarbeitung bis 1. März 2013 überarbeitet.

Aufgabenstellung: Mittels der ludologischen Prinzipien eine Analyse des SkiChallenge12 Spiels zu machen. (Wettkampf, Zufall, Maskierung, Rausch) & Sponsoren auflisten

Wettkampf – man spielt online gegeneinander, und ist in einer Rangliste platziert, Wettkampf gegeben!

Zufall – ist anhand der Situation gegeben, dass man nicht weiß gegen wen man nun spielt. (Nickname)

Maskierung – die Maske erscheint im Sinne, des Skianzuges, den man samt Ski farblich ändern kann. Die Rolle des Skirennläufers kann eingenommen werden und man kann reale Strecken fahren.

Rausch – meiner Meinung nach definitiv gegeben. Ich möchte immer wieder eine neue Abfahrt fahren, besser sein als in der Runde zuvor. Durch die Funktion des „Geisterfahrers“ sieht man seine Leistung und kann nicht einfach aufgeben. Das motiviert und spornt an.

Sponsoren: An den meisten Seitenbanden, sowie das Startloch und die Zieleinfahrt. Wehende Fahnen verweisen auf zwei Sponsoren. Das Trikots des Spielers und auch ein großer Heißluftballon, zeigen die Sponsoren. Weitere Großbildschirme tragen das Logo und die Aufschrift:  „Mehr Spiele auf GameTwist“!

first steps & what really matters

Der erste Versuch war wohl nichts!

Bloggen – was denn?? Im Rahmen von Multimediale Anwendungen, eine Lehrveranstaltung die im Studienplan von Medien- und Kommunikationsberatung verankert ist, lege ich nun schon den zweiten Blog an. Mit den Anbietern kann ich mich nicht anfreunden, zwar fällt es mir jetzt schon leichter, einfach ist jedoch nichts.

Da wär ich auch schon beim Lernen, was ja bekanntlich nie endet – (BEWEIS!: Legen Sie im Rahmen von MMA einen Blog an!) Von Ratschlägen von überfürsorglichen Eltern, strengen Lehrern über die eingeschlagene Ausbildung und die mit sich bringenden LektorInnen und DozentInnen, bis über die wirklich wichtigen Dinge im Leben. –>

Eigentlich geht heute die Welt unter, oder hätte schon untergehen sollen? Es ist 10:21 Uhr?! Da haben uns die Maya wohl auf den Arm genommen. Das alljährliche Weihnachtsfest ist jedoch auch nicht schlecht, kommt ja immerhin nur einmal jährlich vor. Essen, Familie, Essen, wenig Schlaf und nochmal Familie. Umstände, mit denen man umgehen lernen sollt. Nach einigen Jahren Erfahrung, kann man endlosen Fragen, wie „Was macht die Schule, Hannah?“ und „Hast du einen Freund?“ gekonnt ausweichen und Gespräche mit der Tante, mit zu viel Lippenstift, die doch jeder von uns hat, auf eine andere Bahn lenken.

In diesem Sinne,

fröhliche Feiertage! (&viel Erfolg)

maya_weltuntergang